Vor kurzem fand ein Video zu mir, in dem Leo Gura, der Gründer von acualized.org über das Thema der Abhängigkeit sprach. Da sich uns in allem der Lehrer dann zeigt, wenn der Schüler bereit ist, war diese Information sehr wahrscheinlich wichtig für mich. Offensichtlich war ich bereit für eine weitere Stufe der Bewusstwerdung und des Wachstums.

Das Video verschlang ich, und ganz nebenbei hatte ich ziemlich viele WOW-Erlebnisse (etwas, das ich mir kurz zuvor vom „Universum“ gewünscht habe: „WOW“ Erlebnisse). Je länger ich Leo Gura lauschte, desto mehr fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ja, das Thema der Abhängigkeit greift tatsächlich viel tiefer als angenommen. Und wahrscheinlich gibt es kaum einen Menschen, der nicht davon betroffen ist.

Wenn ich mein Leben so betrachte – und vielleicht ergeht es dir ähnlich – so würde ich sagen, dass ich keinerlei großartige Abhängigkeiten habe, denkt man doch gemeinhin zuallererst an Alkohol, Nikotin und Kaffee. Ich rauche nicht, trinke ab und zu ein wenig Rotwein, und wenn Kaffee, dann mit Genuss und schon gar nicht jeden Tag. Allerdings, hört das Thema der Abhängigkeit hier bei weitem nicht auf und ich werde im Laufe des Blog-Artikels näher darauf eingehen und eine ganze Reihe an subtilen Abhängigkeiten aufzählen. Vielleicht verschaffen sie auch dir ein WOW-Erlebnis.

 

Warum hat das Thema Relevanz?

Und was hat es mit dem Verwirklichen von Herzenswünschen zu tun?

 

Wenn wir an die Abhängigkeit von Nikotin oder Alkohol denken, dann ist uns klar, warum es wichtig sein kann, diesen Süchten den Garaus zu machen. Sie sind ein schleichender Tod. Sie bringen den Menschen buchstäblich und sukzessive um. Aber wie wir sehen werden, sind all die anderen Formen von Süchten ebenso machtvolle Energieräuber, die uns auf mentaler, emotionaler und seelischer Ebene enorme Kraft kosten und ebenso langsam und leise in ein krankes Siechtum führen können.

Die Seele wünscht sich Balance. Sie wünscht sich eine Ausgewogenheit der Polarität, in der wir uns auf Erden befinden. Eine Harmonie zwischen den aktiven und passiven Kräften, die in uns wirken und die wir auch so gerne als Yin und Yang bezeichnen.

Wenn die Seele in Balance ist, ist es unser Leben auch. Dann mäandern wir mit Inspiration und Tatkraft durchs Leben und nehmen Widerstände und Hindernisse als Herausforderung an. Als Möglichkeiten des Lernens und des Wachstums.

Abhängigkeiten jeglicher Art verschlingen allerdings einen Gutteil der Energien, die wir für unser Leben zur Verfügung haben. Das bedeutet, dass wenn wir abhängig sind, uns nie 100% Energie für die Realisierung unseres SELBSTES zur Verfügung steht. Das kann soweit gehen, dass wir das Gefühl haben, unser Leben wie in einem Wachkoma zu leben, oder wir wie ein Zombie durchs Leben gehen, oder wir uns einfach chronisch müde fühlen.

Der Psychologe Gay Hendricks gibt uns eine einfache Möglichkeit, einer Abhängigkeit auf die Spur zu kommen. Und es kann eine Aufgabenstellung für all jene sein, die ihre subtilen oder offensichtlichen Abhängigkeiten erkennen wollen:

Wenn es uns eine Woche lang unmöglich scheint, auf eine Zigarette, eine Tasse Kaffee, das Glas Alkohol (oder eben eine subtilere Form einer Abhängigkeit) zu verzichten, weil wir ein unsägliches Verlangen danach verspüren, dann befinden wir uns in einer Abhängigkeit. Im Englischen drückt es das „Craving for something“ so schön aus, das Verlangen, Sehnen, Lechzen nach dem „Objekt der Begierde“. Wenn wir dieses Verlangen nicht wahrnehmen, dann sind wir eben nicht abhängig.

Das unbändige Verlangen nach diesem ETWAS, das wir als Ersatz oder als Substitut für ein tieferliegendes Bedürfnis ansehen können, verschlingt enorme unbewusste Aufmerksamkeit und also Energie. Und wie gesagt, handelt es sich dabei nicht nur um den Drang, zur Zigarette zu greifen, oder das unbändige Gefühl, ein Glas Alkohol trinken zu müssen.

Die modernen Abhängigkeiten unserer Zeit betreffen:

 

  • Fernsehen
  • Computerspiele
  • den Gebrauch des Handys
  • Social Media (wie Facebook)
  • Essen
  • Schokolade
  • Sex
  • Pornographie
  • Drogen
  • Konsum
  • Spielsucht
  • Sport
  • und Arbeit

 

Doch auch da hört es lange nicht auf. Wenn wir noch tiefer gehen, dann stoßen wir auf allerlei subtile Abhängigkeitsformen, an die wir vermutlich noch nie gedacht haben:

  • den Drang, Freunde treffen zu müssen
  • den Drang, jemanden anrufen zu müssen
  • Tratsch und Klatsch verbreiten
  • die Sehnsucht nach Zärtlichkeit, nach Anerkennung, nach Gesehen-Werden
  • die versteckte Sucht nach Liebe und Glücksgefühlen
  • die Sucht nach Erfolg
  • die Sucht nach Wissen
  • Ständiges sich Sorgen machen
  • Negative Gedanken
  • Das Denken ganz allgemein

Was immer wir davon so sehr brauchen, dass wir eine Woche lang nicht ohne sein können, deutet auf eine Abhängigkeit und also Sucht hin. Gerade das Thema Liebe wurde in unserer Gesellschaft wohl über die Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende zu einem Sucht-Thema, und hat ganz klar nichts mit wahrer Liebe zu tun. Nicht ohne Partner sein können, oder die Kontrolle über den Partner auszuüben, ist ein klassisches Thema subtiler Abhängigkeit.

Mir SELBST ist bewusst geworden, wie viel aus der Liste auf mich zutrifft. Und ich war zugegebenermaßen erschrocken. Allerdings macht alles Sinn, wenn man sich auf Antwortsuche auf die Frage nach der Sucht begibt. Und Leo Gura gibt darauf eine sehr simple und dennoch auch erstaunliche Antwort:

 

Es ist die Angst vor der Leere. Die Angst vor dem Nichts.

 

Warum wir uns ablenken oder uns gerne beschäftigt wissen, liegt daran, weil ein Zustand der Stille, auch der mentalen Stille, uns an jenen Ort in uns SELBST bringen würde, wo wir in erster Instanz mit unseren Gefühlen in Berührung kommen, und in zweiter Instanz uns mit der Leere, dem Nichts, und letztendlich dem Tod auseinandersetzen müssten. Davor hat der Mensch Angst. Und ich SELBST nehme mich nicht davon aus.

Es geht nicht darum, auf all das oben Erwähnte zu verzichten. Es geht darum, zu erkennen, ob wir unser Leben bewusst gestalten, oder ob Abhängigkeiten unser Leben unbewusst bestimmen.

Das Thema hat Tiefgang. Und es erfordert großen Mut, sich damit auseinander zu setzen. Es erfordert radikale Ehrlichkeit mit sich SELBST. Keine Ehrlichkeit anderen gegenüber, sondern eine klare Aufrichtigkeit der Seele gegenüber. Die Seele kann nicht belogen werden.

Nachdem der Lehrer sich seinem Schüler immer dann präsentiert, wenn Letzterer dazu bereit ist, vertraue ich darauf, dass auch nur jene Menschen diesen Blog-Artikel lesen, die in irgendeiner Form mit dem Thema zu tun haben, und es vielleicht erlösen wollen. Jeder kann die Probe aufs Exempel machen. Wenn wir eine Woche lang nicht ohne einen Menschen, nicht ohne Sport, nicht ohne Facebook, nicht ohne Schokolade oder negative Gedanken auskommen, dann haben wir eine Sucht entlarvt. Und eigentlich ist das eine sehr wertvolle Information.

Wie sehr wir uns von Abhängigkeiten befreien wollen, liegt am Einzelnen. Wenn wir aber unser Leben SELBST bestimmen wollen, und nicht wollen, dass unsere „schlechten“ Gewohnheiten uns und unseren Alltag bestimmen, dann müssen wir uns dem Prozess stellen. Wachstum ist nicht immer einfach. Es tut auch weh. Und oft muss etwas losgelassen werden, damit Neues und Erfüllenderes an seine Stelle treten kann.

Ich SELBST nehme mir vor, demnächst eine Woche lang auf Facebook zu verzichten. Ich möchte wissen, wie groß die Versuchung ist. Ich möchte einer eventuellen Abhängigkeit auf die Spur kommen. Und natürlich möchte ich negatives Gedankengut mehr und mehr zum Stillstand bringen.

 

Und du? Womit gehst du in Resonanz?

Und wenn ja, möchtest du ebenfalls eine neue Erkenntnis über dich SELBST gewinnen?

 

Eine mutige Auseinandersetzung hilft dir, dem Besten in dir einen Schritt näher zu kommen.

Dein schönstes SELBST wünscht sich Authentizität, Mut und Leichtigkeit.

Zu leben, was deine Seele sich vorgenommen hat, bedarf deiner Kooperation. Der Lohn dieser Arbeit sind ZuFRIEDENheit, SelbstLIEBE, die Freude an der eigenen Essenz, Klarheit und Selbstbestimmtheit.

 

Wenn du dich gerne auf diesen Weg der Befreiung deiner Abhängigkeit machen würdest, und dafür kraftvolle Unterstützung suchst, dann buche dir einen Termin für deine kostenfreie Durchbruch-Session. Ich freue mich auf dich!

 

Herzlichst

Erika

 

Alle Fotos von Pixabay.

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