Von allen göttlichen Anlagen, die wir als Menschen haben, zählt das Potenzial, durch unsere geistigen Kräfte Realitäten zu erschaffen, zu den wertvollsten. Dieter Broers

Ich denke, du kennst das Gefühl, wenn Post ins Haus flattert, die zu wenig begeisternden, administrativen Handlungen aufruft. Das Gefühl, wenn ein seitenlanges Papier dazu auffordert, Daten, Zahlen und Fakten auszufüllen, die allesamt ein Jahrzehnt zurückliegen. Solche Post ereilte mich vor wenigen Tagen. Und wie du dir vorstellen kannst, habe ich dazu alles andere als luftige Freudensprünge gemacht.

Beim bloßen Anblick des Schreibens durchfuhr meinen Körper eine bleierne Schwere, meine Emotion war ein einziges Knäuel an Frustration, mein Geist erinnerte die mühsamen bürokratischen Prozedere der Vergangenheit, und meine Seele war in erster Linie müde. Ich studierte das Papier genauer und je mehr ich las, desto mehr Verwirrung stiftete es und desto elender fühlte sich der ganze Zustand an.

Ich hatte jede Menge Widerstände in mir, mich mit diesem Papier zu beschäftigen. Gleichzeitig wusste ich, dass jeglicher Widerstand nur noch ein Mehr an Widerstand erzeugen würde und ich wollte diese Haltung bewusst ändern. Mir war eine Frist von einem Monat gesetzt, das Schreiben ausgefüllt retour zu senden und ich hoffte, irgendwann in diesem Zeitraum einen motivierenden Moment zu finden, da ich mich der Sache in „Liebe“ und maximal zehn Minuten widmen würde. So wünschte es sich mein Herz. Wie das allerdings gehen sollte, war mir unklar.

Gefühle sind das Bindeglied zwischen Materie und Geist. Gefühle wechseln zwischen Materie und Geist hin und her und beeinflussen beide. Condace Pert

Im Französischen gibt es ein Sprichwort, das sagt: „La nuit porte conseil.“ Die Nacht bringt Rat – einen Hinweis, eine Empfehlung, eine Idee. Und darauf hoffte ich. Als ich zu Bett ging, sagte ich mir, ich würde über diese Sache schlafen und mich seelisch für die bestmögliche Lösung öffnen. Damit war ich im Frieden.

Ziemlich rasch kam mir am Morgen danach der Gedanke, die Stelle telefonisch zu kontaktieren und um Unterstützung zu bitten bzw. um einen Termin vor Ort anzufragen. Ich musste nicht lange warten, bis mir eine freundliche Dame mit österreichischem Akzent am anderen Ende der Leitung die Auskunft gab, dass ich jederzeit spontan vorbeikommen könne. Diese Antwort stellte mich fürs Erste zufrieden und ich nahm mir vor, die Stelle anderntags aufzusuchen.

Die Lösung

Alle notwendigen Unterlagen grub ich aus meinem Archiv aus, steckte sie in eine Klarsichthülle und war damit für den Canossagang gewappnet. Dann begann ich den Ablauf und den Ausgang der Dinge zu visualisieren: Ich wollte, dass es schnell ging. Dass die Lösung einfach war. Also unkompliziert. Und dass das Gespräch mit dem oder der Angestellten ein freundliches und menschliches sein würde. Ich wünschte mir eine rasche und herzliche Lösung, die alle Beteiligten zufrieden stellen würde. Diesen Wunsch schickte ich in dem Moment ans Universum, als ich über die Schwelle der behördlichen Einrichtung trat.

Ich hatte für diesen Termin einen Halbtag eingerechnet, da ich mir reihenweise Menschen vorstellte, die ähnliche Probleme hatten. An der Rezeption wies man mich dem Schalter 2 zu, vor welchem jedoch nur ein weiterer Bittsteller Platz genommen hatte. Es war die erste Überraschung. Nach zwei Minuten des Wartens wurde ich aufgerufen und konnte es kaum glauben. Ich ging in die kleine Abteilung, nahm vor dem Schreibtisch Platz und begrüßte den freundlichen jungen Mann, der bestimmt zehn Lenze weniger zählte als ich.

Ich ging in medias res – also gleich zur Sache – und erklärte in kurzen Sätzen mein Anliegen, nämlich in erster Linie meine Verwirrung über das Schreiben und ob es nicht das einfachste wäre, Kopien von den gewünschten Erklärungen aus dem Jahre 2008 zu machen, da ich im Ausland weilte. Der Angestellte schien sehr kooperativ, konnte meine Gedankengänge gut nachvollziehen und klopfte sogleich Buchstaben und Ziffern in seinen Computer. Er prüfte erneut das Papier und gestand auf einmal, dass man mir ganz offensichtlich ein falsches Schreiben geschickt hatte. Diese Tatsache erstaunte mich nicht, sondern bestätigte lediglich meine scharfe Intuition. Ich erklärte noch einige Details zu meinem Auslandsaufenthalt, während er verstehend nickte und war erleichtert, als er in einem kurzen Telefonat den letzten noch fraglichen Punkt geklärt hatte.

Zwei Seiten einer Erklärung wurden ausgedruckt. Ich hatte sie in einer halben Minute bearbeitet, mit Datum versehen und unterschrieben. Dann fragte mich der junge Mann, ob ich das originale Schreiben behalten wolle, was ich augenblicklich ablehnte. Was folgte, ließ mich innerlich laut auflachen. Er steckte die Post in einer dynamischen Bewegung und ohne ein Zögern in den Papierkorb. Ich war dermaßen erheitert, dass ich ihm in meiner guten Laune meine Visitenkarte entgegen streckte mit den Worten, in meinem Herzensbusiness ginge es um das Verwirklichen von Träumen, denn in dieser Gesellschaft würden wir viel zu viel Energie für unnötige Dinge verschwenden. Woraufhin er meinte: „Ja, stimmt, diese Energie ließe sich viel besser verwenden.“

Meine Mission war in mehrerlei Hinsicht erfüllt. Ich fühlte mich beschwingt, dankte dem Betreuer für die schnelle Abwicklung, erfragte noch schnell seinen Namen und verließ mit einem Seufzer der Erleichterung die Anstalt. Und ja, ich glaube, es hatte tatsächlich nicht länger als zehn Minuten gedauert. Die Lösung war schnell, einfach und unkompliziert gewesen. Und die Atmosphäre menschlich, ja sogar herzlich. Meine Visualisierung war Wirklichkeit geworden. Ich war so stolz auf meine Manifestation, dass ich hätte Bäume ausreißen können. Und in erster Linie war mir zum Lachen zumute, weil die Lösung so einfach war und mir einen Monat Kummer erspart hatte.

 

Die Belohnung

 

In dieser wunderbaren Schwingung fühlte ich den Impuls, mich für das Erschaffen dieser Realität belohnen zu wollen. Das tat ich am allerliebsten in einem hübschen Café in meiner Stadt. Ich sah mich in der Straße um, in der ich mich befand und stellte fest, dass es in der näheren Umgebung wohl keine einladende Möglichkeit dazu gab. Dennoch hatte ich ein gefühlt lebendiges Bild eines netten, heimeligen Cafés vor Augen. Es muss meine Seele gewesen sein, die mir diese Vorstellung als Gefühl geliefert hatte. Also ließ ich mich führen. Ich betrat einen attraktiven Dekorationsladen, erstand eine Kleinigkeit und fragte die Verkäuferin, ob sie ein nettes Café in der Umgebung kannte. Nach kurzem Überlegen lautete die Antwort: „Ach ja, „Die Süße“ nur 5 Minuten entfernt. In einer Seitengasse. Es wird Ihnen gefallen.“

Ich dankte zufrieden und fühlte, dass mein Wunsch erfüllt worden war. Als ich an besagter Adresse ankam und den Laden betreten hatte, wusste ich, dass die Lösung perfekt war. Ich war absolut begeistert von dem heimeligen Charakter dieser Entdeckung und badete förmlich in den guten Energien des Lokals. Als einziger Gast bekam ich die Gelegenheit mit dem freundlichen Personal zu plaudern und hielt die Eindrücke des kleinen Ladens auf meiner Kamera fest. Herrliche Mehlspeisen standen in der Vitrine zur Auswahl und die Entscheidung fiel nicht leicht. Ich bestellte einen glutenfreien Schokoladen-Cookie sowie einen Verlängerten mit Schlag und war kindlich angetan von der Art, wie Letzterer serviert wurde. Die Zuckerbäckermeisterin hatte das Obers frisch geschlagen und servierte es einfach in dem türkisen Behälter, in dem der Arbeitsgang vollzogen worden war. Ich solle mir nehmen, so viel ich wollte, meinte sie lächelnd. Ich musste schmunzeln ob der Originalität dieser Handlung. War es nicht herrlich, wie köstlich kreativ Leben sein konnte?

Alles mundete vorzüglich, während ich noch allerlei Gespräche von Herz zu Herz mit gleichschwingenden Seelen führte. Und nachdem ich lange genug geblieben war, probierte ich auch noch von der köstlichen Himbeerschaumtorte, die soeben fertig gestellt worden war. Es war ein himmlisches Vergnügen und ich versprach wiederzukehren – in das Café in der Phorusgasse in so herzlicher Atmosphäre www.diesuesse.at – und auf direktem Wege mit dem Autobus erreichbar. Ich schüttelte Hände, tauschte auch hier Visitenkarten aus und machte mich beschwingt auf den Nachhauseweg.

Dieser Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben. Und zwar als Tag kraftvoller Manifestationen. Ich wusste, dass ich die Schöpferin derselben war. Dass ich die Ergebnisse durch meinen Geist erschaffen hatte.

Wenn es um das Vertiefen von Selbstvertrauen geht, dann gibt einem nichts mehr Auftrieb, als Errungenschaften dieser Art. Denn dabei spürt man sonnenklar: man ist Meister seines Lebens und Erschaffer der eigenen Wirklichkeit. Gefühle im Zusammenspiel mit unserem Geist erschaffen unsere Realität. Die Wissenschaft hat dazu mittlerweile unzählige Beweise gefunden. Wenn du mehr darüber lesen möchtest, empfehle ich dir diesen Artikel von Dieter Broers.

 

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Herzensgrüße

Deine Erika

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