Wir sind seelische Wesen, die eine körperliche Erfahrung machen. Der größte Teil unseres Seins bleibt unserem Auge verborgen. Aber genau dieser Teil ist es, der durch uns wirken und expandieren möchte, weil er die Essenz der Schöpfung ist.

Mittlerweile ist die Wissenschaft zu diesem göttlichen Geheimnis vorgedrungen. Der iranische Nuklearphysiker Mehran T. Keshe hat durch die Erforschung magnetisch-gravitativer Felder das Fundament für die Plasmatechnologie geschaffen. Plasma, das die Schöpfung formt. Durch Magnetismus und Gravitation. Je tiefer wir in ein Atom blicken, desto kraftvoller werden die Felder, sphärischen Kugeln gleich. Sie sind der wahre Motor der Schöpfung.

Die Kraft, die alles Leben antreibt, sind magnetisch-gravitative Feldstärken, die den Kosmos durchdringen. Plasma. Der große Geist, der umso kraftvoller wirkt, je mehr wir uns der Quelle nähern. Wir können sie auch Liebe nennen. Oder Seele. Oder Essenz der Kreation.

Die Seele des Menschen ist der reinste Teil seiner SELBST. In ihr sind die kraftvollsten Felder zuhause. Diese Seele strebt nach Balance. Nach Liebe. Sie weiß, wie sie Liebe erfahren kann. Sie weiß, zu welcher Liebe sie fähig ist. Nicht die romantische Liebe. Sondern die ALLES umfassende. Je verbundener wir mit dieser Seele sind, desto stärker der Antrieb, aus der Liebe heraus zu SEIN. Denn die Kräfte, die in der Seele wirken, ziehen am leichtesten jene Ereignisse, Menschen, Situationen, Bedingungen und Dinge an, die auf derselben Frequenz „schwingen“. Die dieselbe Feldstärke in sich tragen. Die genau zu dieser einzigartigen Seele passen.

Insofern braucht es nicht verwundern, dass wir in einer Zeit erhöhten Bewusstseins, in der wir mehr und mehr unserer inneren Wahrheit begegnen, von immer mehr Zeichen umgeben sind, die uns den Weg weisen. Allein an uns liegt es, die Zeichen zu erkennen, sie richtig zu deuten und ihnen zu folgen.

Wer mit seiner Seele kooperiert, erfährt Wunder. Die Synchronizitäten, die sich manifestieren sind magisch und ein Leitfaden für den Weg, den sich unsere Seele vorgenommen hat zu gehen.

 

Meine Geschichte der letzten Wochen

 

Gestern Abend sprach meine Seele auf besondere Weise zu mir. Sie gab mir Zusammenhänge der letzten Wochen zu verstehen, die mir vor wenigen Tagen noch völlig unklar waren. Gestern bekam ich eine Idee davon, wie meine Seele arbeitet. Wie sie mir zu verstehen und zu erkennen gibt, wie ich SELBST das Puzzle meines Lebens bewusst zusammenfügen kann, wenn ich die Schritte befolge, die sie mir flüstert. Und welche Schritte es sind, die anstehen.

Alles begann mit einem lehrreichen Video von Leo Gura. Als er davon sprach, wie wertvoll es sei, die eigene Einsamkeit zu konfrontieren. Die Möglichkeit zu ergreifen, nichts zu tun, um dem wahren SEIN auf den Grund zu gehen. Den Rückzug zu wählen. Die Auseinandersetzung mit den unbewussten Innenwelten, in denen unsere Dämonen zuhause sind. Jene, die wir nicht anschauen möchten, weil sie uns an unseren größten Schmerz erinnern. Er sprach davon, dass der schnellste Weg dorthin, der Rückzug in eine Hütte sein kann. Alleine. Und für zehn Tage.

Das Bild beschäftigte mich. Ich trug das Bild der Hütte über Wochen unbewusst in mir. Vor einigen Tagen entdeckte ich einen Facebook Post einer Freundin, in dem das Foto einer Hütte im Wald gezeigt war. Es weckte meine Aufmerksamkeit. Das Bild der einfachen und einsamen Hütte im Wald hielt eine Botschaft für mich bereit. Kurz später hatte eine Bekannte den Trailer des Films „Die Hütte“ gepostet, und geschrieben, wie sehr sie von dem Film berührt war.

Nun hatte ich von selbigem Buch vor Jahren gehört. Ich hielt es damals auch in Händen, und dennoch hatte ich weder den Impuls es zu kaufen, noch zu lesen. Jetzt, Jahre später, schien der Moment reif, mich mit der „Hütte“ zu beschäftigen. Es fand eine Botschaft zu mir, die mit einem Teil meiner Seele in Resonanz ging. Und ich wusste, sie war relevant.

Während das Bild der „Hütte“ mich mehr unbewusst als bewusst über Wochen begleitete, war ich mit intensiver Heilarbeit beschäftigt. Unabhängig voneinander wiesen mich zwei Heiler auf Blockaden in meinem Hals-Chakra hin. Ich weiß seit langem, dass es mein sensibelstes Chakra ist. Jenes, das am meisten Heilung braucht. Die Information verwunderte mich nicht. Aber die Botschaft, dass in diesem Chakra viele ungeweinte Tränen stecken würden, berührte mich dennoch.

 Ich hatte doch schon so viele Tränen in meinem Leben vergossen. Wie viel kann ein Mensch weinen?

Als ich am Pfingstmontag meine liebe Freundin Yen Huei nach langer Zeit bei einem Eiskaffee wieder sah und gerade dabei war, von genau diesem Thema zu erzählen, fing ein kleines Baby am Tisch nebenan herzzerreißend zu weinen an. Ich sagte meiner Freundin, die Kleine würde gerade das ausdrücken, was mir offensichtlich nicht möglich war. Oder noch nicht. Drei Stunden später verabschiedete ich Yen Huei an diesem wunderbar sommerlichen Nachmittag. Ich fühlte aber auch, dass es noch nicht an der Zeit war, nach Hause zu gehen. Etwas wartete in der Stadt auf mich. Der Impuls, den ich bekam, lautete: „Die Hütte“.

 

Eine Stunde später war ich im Besitz einer Eintrittskarte, hatte eine ganze Sitzreihe für mich alleine. Und fühlte nur wenige Besucher in den Reihen hinter mir. Ich ließ mich auf das Kino ein. Auf die Geschichte. Auf das menschliche Drama von Mackenzie. Auf den Schmerz des Menschseins. Und schließlich auf die Begegnung mit Gott. In der Hütte. Was sie für mich bereit hielt, war Heilung.

Die Tränen flossen unaufhörlich. Die Traurigkeit kam aus meinen unbewussten Tiefen. Ich hatte keine verstandesmäßigen Erklärungen. Zwei Stunden hindurch brach sich eine Welle von Schmerz Bahn. Ich fühlte mit Mackenzie, dem Protagonisten. Ich fühlte seinen endlosen Schmerz. Den Schmerz eines Mannes. Den Schmerz eines Vaters. Und jenen des Menschen Mackenzie. Ich fühlte den Schmerz der Menschheit. Und war am meisten davon berührt, dass Gott selbst in der Begegnung mit Mackenzie berührt war. Konnte Gott weinen? Ja. Er tut es täglich DURCH seine Kinder. Die Tränen in den Augen Gottes zu sehen, war eine neue Dimension, die es zu erfühlen galt. Es war für mich der Inbegriff von Zärtlichkeit, Schönheit und Vollkommenheit. Ein Ausdruck tiefer Liebe.  

Ich sah diese Tränen auch in den Augen der „Weisheit“. In der Frau, die in weiße Reinheit gekleidet, Mackenzie in einer Höhle empfing. Ihre Stärke und Empfindsamkeit, ihre Klarheit und Konsequenz, ihre Tiefe und ihr Mitgefühl erschütterten mich. Sie waren ein Spiegel meiner SELBST. Und die Tränen in ihren Augen eine Reflexion der meinen. Mein Körper zitterte. Meine Kehle war eng. Die Tränen rollten über meine Wangen. Sie klärten meine Augen und mein Herz. Als Sarayu, der Wind, der als Heiliger Geist nicht zufällig am Pfingstmontag zugegen war, all die aufgesammelten Tränen aus Mackenzies Leben über das Grab seiner kleinen Tochter versprühte, und ein Meer an Blüten daraus zu neuem Leben erwachte, verstand ich, dass nichts in diesem Universum verloren ging. Und alles Segen ist. Dass Gott um jede einzelne Träne weiß. Und sie wie einen kostbaren Schatz hütet, bis zu dem Tag, da sie alle für neues Wachstum gebraucht werden.

„Du willst ein Leben ohne Schmerzen?“, sagt Gott zu Mackenzie. „Das gibt es nicht.“ Die pragmatischste aller Aussagen in der Begegnung der beiden ist vielleicht die kraftvollste in der Geschichte. Denn nur wer den unbewussten Schmerz noch einmal bewusst fühlt, eröffnet den Raum für die Liebe. Und setzt Kräfte für einen Neubeginn frei. Für ein (be)frei(t)es Leben. Der Schmerz in Mackenzie wurde erlöst, indem er mutig noch einmal in jede einzelne der Situationen eintauchte, die selbigen verursacht hatte.

“Keep your eyes on me” , erklang es im Soundtrack. Die Worte und Klänge fielen direkt in mein Herz. Ich ging erschöpft aus dem Kinosaal. Ich hatte eine lange Reise zurückgelegt. Eine Reise in die Tiefen meiner Seele. War ich Gott begegnet? Ganz sicher. Wenn er ALLES ist, dann war er auch in meinen Tränen.

Zuhause glitt ich kraftlos in das wohltemperierte Wannenwasser und integrierte die Gefühle der vergangenen Stunden. Die letzte Synchronizität des Tages entlockte mir ein Lächeln. Ich hatte am Morgen dieses Pfingstmontags das Foto eines Glückskäfers auf Facebook gepostet. Und festgestellt, dass unabhängig davon auf einer anderen Seite die Tageskarte des kleinen Glücks mit dem Marienkäfer Platz genommen hatte. Erst da wurde mir bewusst, dass der Marienkäfer in der Hütte eine Rolle gespielt hatte. Es war nicht die Rolle des Glücks, die man ihm gemeinhin zuordnen würde. Aber der Schatz, der sich dahinter verbarg, schenkte Mackenzie Einsichten über die Zusammenhänge alles Irdischen mit dem Göttlichen – und damit einen Samen für neues Glück. Für eine neue Freiheit.

Mackenzie war nach der Begegnung mit Gott ein anderer Mensch. Ich war es nach dem Kinoabend. Ich wusste um die Führung meiner Seele. Sie hatte mich hierher gerufen. In die Hütte in einem Kinosaal. Sie wusste, was in meinem Leben Priorität hatte. Sie wusste, dass ich mir SELBST begegnen sollte. Und wollte. Weil die Sehnsucht meines Herzens eine Sehnsucht nach Heilung war. Ich verstand, dass die Dichte dieser Synchronizitäten mehr als Sinn ergab.

 

Erkennst du die Zeichen in deinem Leben? Spürst du die wiederkehrenden Impulse?

Wagst du es, ihnen zu folgen, auch wenn sie verstandesmäßig keinen Sinn ergeben?

Kannst du zwischen den Impulsen deiner Seele und jenen deines Verstandes unterscheiden?

Welche Synchronizitäten erlebst du zur Zeit? Bist du ihrer gewahr?

 

Ich wünsche dir Antworten auf diese Fragen. Und ich wünsche dir, dass du dem Ruf deiner Seele folgst. Wenn SIE alle Weisheit und alles Wissen über DEIN erfülltes Leben in sich trägt, was hindert dich daran, ihr zu vertrauen? Was braucht es, dass du ihr vertrauen kannst?

Ich begleite dich gerne zu deinen Antworten. Schreib mir.

HERZliche Grüße

Erika

 

Die Bilder mit den beiden Hütten stammen von Pixabay.

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