Zwar hat mich niemand um meine Meinung gefragt, ich habe dennoch das Bedürfnis sie zu teilen. Man(n) kann ja noch immer weiterscrollen … Wenn ich das so schreibe, kommt mir eine Stelle eines weisen Liedes von SteinbäckerTimischlSchiffkowitz in den Sinn. Zeilen, die mich schon immer berührt haben:

„Dei Grundsatz wor: „Z’erst überleg’n, A Meinung hob’n, dahinter steh’n.  Niemols Gewolt, olles bered’n, ober a ka Ongst vor irgendwem. Großvota, kannst du net obakumman auf an schn’n Kaffee? …“

Eine Meinung zu haben und dahinterstehen: Ich denke, das habe ich den Jahren meiner irdischen Existenz gelernt. Vielleicht von meinem Großvater. Ganz sicher von meinem Vater. Und auch von meiner Großmutter und meiner Mutter. Und ich habe keine Angst, meine Meinung mitzuteilen, wenn man sie denn hören möchte.

Ich weiß, dass eine Meinung nur für den Verstand, das Ego und den Menschen auf dieser 3D Ebene eine Relevanz hat. Der Seele ist eine Meinung vollkommen egal. Die Seele hat keine Meinung. Die Seele steht über allen Meinungen der 8 Milliarden Menschen und steht über den Dingen. Und doch ist sie das Verbindende Glied. Wir alle sind EINE SEELE.

Ich habe aber als Mensch und Erika eine Meinung zu den Dingen. Und einen gesunden, wohltuenden Abstand zu den Dingen und meiner Selbst. Nichts ist wirklich wichtig. Auch ich bin nicht wichtig. Und meine Meinung ist es schon gar nicht. Aber noch reden wir hier als Menschen, noch kreieren wir auf einer 3D Ebene. Und ich bin ein Teil davon.

Ich habe aber nicht nur eine Meinung zu den Dingen, sondern auch ein Gefühl dazu. Ein intuitives. Eines, das an ein ganz altes Wissen anschließt, und das ich schlichtweg nicht ignorieren kann. Das Leben hat mich auf einen Weg geschubst, der mich ERINNERN hat lassen. Ein Weg, der mich in mein eigenes Erwachen geführt hat. Ich bin zur Beobachterin meiner Selbst und zu einer Beobachterin der irdischen Geschicke geworden. Und habe begonnen, das Spiel zu durchschauen. Seither kann ich es auch nicht mehr ernst nehmen, denn die WAHRHEIT ist eine ganz andere und eine viel größere.

Ich sehe heute, was gespielt wird. Und wie grandios die schauspielerischen Leistungen sind. Wie gut sie, die Protagonisten, alle mitspielen. Wie genial das Publikum ist, das teilweise schläft, teilweise aufwacht, teilweise applaudiert und teilweise die Performance mit Buhrufen versieht.

Ich selbst bin durch eine leidvolle Transformationsphase gegangen, ehe mir zum Lachen war. Ich bin in dieser Transformationsphase 1000 Tode gestorben. Ich habe soooooooooooooo Vieles in dieser Phase losgelassen. Ich habe mich dem Sterben meines EGOs hingegeben, weil mir keine andere Wahl blieb. Und genau diese Hingabe ließ mich aufwachen. Dieses Leid, das an mein Ego geknüpft war, das sich so wichtig nahm: „Man hat MIR das angetan. Das hätte nie passieren dürfen. Etc.“

Heute, da ich mich zu den Erwachenden zähle, lache ich immer öfter über diese Illusion und durchschaue immer besser den kosmischen Witz.

Und wenn ich noch dazu mein Gefühl einlade, dann spüre ich die Führung, die mir innewohnt und die mich mit der Quelle verbindet. Allein dieser Führung habe ich gelernt zu gehorchen. Ich fühle keinen Impuls, Klopapier zu kaufen. Ich fühle keinen Impuls, mich mit Vorräten einzudecken. Ich fühle keinen Impuls, das Virus bekämpfen oder auslöschen zu müssen. Ich fühle keinen Impuls, auf meinem Balkon singen zu müssen. Ich fühle auch keinen Impuls stundenlang meditieren zu sollen. Und ich fühle ganz bestimmt keinen Impuls, in Panik zu verfallen.

Und weil ich in meinem Leben gelernt habe, diesen Impulsen zu folgen, ist der einzige Impuls, den ich habe, zu vertrauen und die Freude zu leben, die ICH BIN. Wir sind ewige göttliche Funken aus Licht und Liebe. Daher kommen wir und dorthin kehren wir zurück. Alles andere ist reine Illusion.

Wenn mir zum Lachen ist, dann lache ich. Wenn mir zum Weinen ist, dann weine ich. Es genügt, EINFACH zu SEIN.

Ganz sicher aber ist es auch so: Wer sich an Veränderungen anpassen kann, wird seine Überlebenschancen vergrößern. Das, was der Menschheit meiner Beobachtung nach an Menschenverstand fehlt, kompensiert das Virus mit Intelligenz. Es weiß nämlich, dass, wenn es überleben möchte, es sich stetig anpassen muss. Und das tut es seit Jahren und Jahrzehnten. Und wir, eine Spezies, die sich als intelligent bezeichnet, wollen es auslöschen. Bekämpfen. Weghaben. Um dem Tod nicht ins Auge blicken zu müssen. Allein, so funktioniert das nicht. Dieses Universum schließt nichts aus, sondern alles ein. Das, was wir bekämpfen, bleibt bestehen.

Vieles wurde schon gesagt. Vieles ließe sich noch sagen. Jeder darf seine Meinung haben. Und am Ende wird ja doch jeder nach seinem Glauben selig (oder auch nicht).

„Leben und leben lassen“, lautet ein geflügeltes Wort, das mich entspannt leben und weiter beobachten lässt. Eines aber will ich nicht vergessen: Wir sind nicht auf diese Erde gekommen, um etwas zu reparieren. Wenn dieses Universum keine Ordnung kennen würde, könnte es nicht bestehen. Alles in diesem Universum drängt immerzu nach Balance. Täglich. Also ist alles in perfekter Ordnung. UND: Wir dürfen wissen und uns erinnern, dass die Basis unseres Lebens die Freiheit ist. Und der Sinn unseres Lebens die Freude. In dieser hohen Schwingung ist uns alles möglich.

In diesem Sinne, lebe DEIN LEBEN. Lebe das, was du für richtig hältst. Und lebe es in der Freude. Denn, einer der im Einklang mit der Quelle handelt, ist millionenfach mächtiger als Millionen, die es nicht sind (Abraham).

NAMASTÉ

Deine Erika

 

 

 

 

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